Gemäss heilpraxisnet.de ist auf einem Geflügelhof im sächsischen Röhrsdorf (Deutschland) die Vogelgrippe (A/H5N1) ausgebrochen. Um eine Ausbreitung des Virus zu verhindern wurde der Betrieb wurde gesperrt, die rund 1.500 Gänse, Hühner und Enten sollen in den kommenden Tagen getötet werden, berichtet das Kreisveterinäramt Chemnitz.
Der Vogelgrippe-Ausbruch auf dem Geflügelhof Schneider war für dessen Besitzer ein schwerer Schlag. Zwar handelt es sich nach Auskunft des Veterinäramtes „um eine milde Form“, die für Menschen höchstwahrscheinlich nicht ansteckend sei. Doch zum Schutz der angrenzenden Geflügelbestände muss dennoch der komplette Besatz von rund 1.500 Gänsen, Hühnern und Enten gekeult werden, erklärte der Leiter des Chemnitzer Veterinäramtes, Dr. Michael Kern. Außerdem wurde ein Sperrgebiet von einem Kilometer um den Betrieb gelegt.
WHO warnt vor dem Ausbruch einer Vogelgrippe Pandemie
Seit dem erstmaligen Ausbruch im Jahr 2006 gibt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) für die Vogelgrippe die Pandemie-Warnstufe 3 aus. Damit signalisiert die WHO, dass immer noch mit dem Ausbruch einer Pandemie zu rechnen sei, weil die Wahrscheinlichkeit, dass das Virus zu einem von Tier zur Mensch beziehungsweise von Mensch zu Mensch übertragbaren Erreger mutiert, relativ hoch liege. Die Produktionsbedingungen in der Massentierhaltung sind dabei im Hinblick auf die Übertragung der Erreger besonders kritisch, da die Viren sich hier bei den Dicht an Dicht stehenden Tieren relativ schnell auf den gesamten Bestand übertragen können und so die Keulung der Tiere die einzige Option bleibt, um eine weiter Ausbreitung zu verhindern, erklärte der Leiter des Chemnitzer Veterinäramtes. Außerdem ist nach Aussage des Experten das Immunsystem der Tiere in der Massentierhaltung oft deutlich geschwächt, was einen Ausbruch der Vogelgrippe weiter begünstige.
Quelle: heilpraxisnet.de
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