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10

Jun

2011

EHEC: Es waren doch die Sprossen und nicht Gurken

In Deutschland haben sich die in der EHEC-Krise massgebenden Institutionen darauf festgelegt, dass die Seuche auf den Verzehr von Bohnen-Sprossen zurückzuführen ist. Gurken, Tomaten und Blattsalate sind damit ausser Verdacht.

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Die Warnung vor Gurken, Tomaten und Blattsalaten wegen der EHEC-Darminfektionen in Deutschland ist aufgehoben worden. Das Robert-Koch-Institut (RKI), das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) sowie das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) schränken ihre Warnung allein auf den Verzehr roher Sprossen ein. Bohnen-Sprossen seien definitiv als Ursache für die EHEC-Erkrankungen festgestellt worden.

 

Auch wenn eine eindeutige Eintragsquelle des EHEC-Erregers O104 in die Lebensmittelkette bisher im Labor nicht nachgewiesen werden konnte, hat die Rückverfolgung von Warenströmen laut Experten in vielen Krankheitsfällen zu dem Zuchtbetrieb im Landkreis Uelzen geführt. Sie...

 

Vollständiger Artikel auf NZZ.ch

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Kommentare: 2

  • #1

    Tim (Freitag, 10 Juni 2011 16:44)

    Mich irritiert am meisten, dass die Zahl der Neuerkrankten zu sinken begann, bevor die Gurken und Salate dieser Welt freigesprochen wurden und Sprossen als neuer Bösewicht ausgemacht war. Das spricht dafür, dass unser Verzicht, nichts mit dem Verlauf der "Seuche" zu tun gehabt hat. Ein wenig Ohnmacht eben.

  • JimdoPro
    #2

    PandemieSet.ch (Samstag, 11 Juni 2011 14:27)

    Guter Punkt. Vielleicht begannen sich die Menschen generell mehr auf Hygiene zu achten und wuschen Rohkost im Allgemeinen besser...?

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