Do
05
Nov
2009
Schweinegrippe nicht unterschätzen (NZZ)
Die Auswirkungen der Schweinegrippe dürfen laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) nicht unterschätzt werden. Zwar verlaufe die Krankheit meist leicht, bei Risikogruppen mit geschwächter Immunabwehr bestehe aber ein Risiko. Die Impfung sei immer noch der beste Schutz und könne als sehr sicher gelten.
Küssen im Zeitalter der Schweinegrippe. (Bild: Reuters)
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«Die Pandemie ist das dominante Grippevirus in allen Ländern geworden», sagte der WHO-Sonderberater für Grippe-Pandemien, Keiji Fukuda, am Donnerstag in Genf. «Wir haben es nicht mit der üblichen saisonalen Grippe zu tun.»
Virus nicht verändert
Viele Symptome seien zwar ähnlich wie bei der normalen Grippe, aber häufig komme es auch zu schweren Erkrankungen und sogar Todesfällen. Besonders
Schwangere und bereits unter anderen Krankheiten leidende Menschen seien gefährdet. Das Virus seit derzeit sei relativ und verändere sich nicht. Dies könne sich allerdings ändern, je mehr
Menschen eine gewisse Immunität entwickelten, sagte Fukuda.
Die WHO betont, dass die besonders schweren Erkrankungen und Todesfälle durch die Schweinegrippe bisher vor allem Erwachsene unter 50 Jahren betroffen haben. Dies stehe in starkem Widerspruch zu den normalen Grippewellen. Hier treten die schweren Fälle zu 90 Prozent bei Menschen auf, die über 65 Jahre alt sind.
WHO wirbt für Impfung
Deswegen sei es wichtig, dass die Menschen die angebotenen Impfungen auch nutzten, sagte Fukuda. «Die WHO geht davon aus, dass diese Impfungen sehr
nützlich sind und ihre Anwendung unterstützt werden muss.»
Die WHO wisse nach Erfahrungen aus etwa 20 Ländern auch, dass der Impfstoff sehr sicher sei. Nebenwirkungen oder Resistenzen seien kaum aufgetreten. In der Regel reiche eine Dosis an Impfstoff aus.
(NZZ)
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