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04

Nov

2009

Schweinegrippe: Der siebte Todesfall in Deutschland

Am Mittwoch ist in Stuttgart eine 52-jährige Frau an den Folgen einer Infektion mit der Schweinegrippe gestorben. Nach Angaben der Behörden litt die Frau an einer chronischen Vorerkrankung.

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Eine 52-jährige Schweinegrippe-Patientin ist am Mittwoch in Stuttgart gestorben. Die Frau habe an einer chronischen Vorerkrankung gelitten, teilte das baden-württembergische Sozialministerium mit. „Aussagen zum ursächlichen Zusammenhang des Erregers mit dem Eintritt des Todes können derzeit noch nicht gemacht werden", hieß es. Der Fall ist der siebte bekannte Todesfall in Verbindung mit H1N1 in Deutschland.

 

Die Schweinegrippe dürfe, auch wenn sie bisher in den meisten Fällen einen moderaten Verlauf genommen habe, nicht verharmlost werden, betonte das Ministerium. Die Landesregierung nehme die Lage ernst und habe die notwendigen Vorkehrungen zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger getroffen. Die Einschätzung der Lage habe sich durch den Todesfall nicht verändert.

 

In dem Land sei mit den Impfungen begonnen worden, bisher habe man rund 316 000 Dosen Impfstoff erhalten. Dies sei deutlich weniger, als ursprünglich gedacht und eingeplant gewesen sei. Es könne sein, dass die eine oder andere Apotheke und damit auch der eine oder andere Arzt nicht sofort die Menge Impfstoff bekomme, die bestellt worden sei. Insgesamt soll Baden-Württemberg 6,35 Millionen Dosen des Impfstoffes gegen die Schweinegrippe erhalten.

(Focus)

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