Di
03
Nov
2009
70 Rekruten in Chur an Schweinegrippe erkrankt
Weitere Erkrankte ausserhalb des Waffenplatzes -Möglicherweise Ausgangssperre
Auf dem Churer Waffenplatz sind vermutlich rund 70 Rekruten an der Schweinegrippe erkrankt. Es wird geprüft, das Areal des Waffenplatzes mit einer Ausgangsperre zu belegen.
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Auf dem Waffenplatz Chur ist unter Infanterie-Rekruten die Schweinegrippe ausgebrochen. Über 70 Armeeangehörige dürften die pandemische Grippe A(H1N1) haben. Sechs Rekruten wurden konkret auf das Virus getestet - alle Befunde waren laut VBS positiv.
Die Armee geht davon aus, dass die meisten von insgeamt 75 erkrankten Rekruten an der Schweinegrippe leiden, wie das VBS mitteilte. Am Dienstag waren elf Rekruten mit Grippesymtomen auf die Krankenstation verlegt worden. Alle Kranken stehen unter medizinischer Betreuung und ärztlicher Beobachtung.
Jeder Vierte hat Grippe
Neun Rekruten mit Grippe halten sich zu Hause auf. Damit ist jeder Vierte der total 324 Infanterie-Rekruten des Waffenplatzes Chur an Grippe
erkrankt. Der Schulkommandant hat für die Information aller Armeeangehörigen auf dem Churer Waffenplatz eine zentrale Auskunftsstelle eingerichtet.
Die Bündner Justiz- und Gesundheitsdirektorin Barbara Janom Steiner sagte vor den Medien in Chur, erste Krankheitsfälle auf dem Waffenplatz seien letzte Woche festgestellt worden. Laut der Regierungsrätin wird geprüft, eine Ausgangssperre über das sich in der Stadt befindende Kasernenareal des Waffenplatzes zu verhängen.
(NZZ)
Kommentare: 1
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#1
Das zeigt, wie schnell es gehen kann. Da wird wochenlang von Verharmlosung gesprochen und plötzlich ist die Schweinegrippe zurück.
Eine Impfung ist für mich aber keine Lösung. Über die Nebenwirkungen ist noch kaum etwas bekannt. Ich bin kein Versuchskaninchen. 
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