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14

Okt

2009

Schweinegrippe-Impfung verzögert sich

Das Warten auf den Impfstoff gegen die Schweinegrippe in der Schweiz dauert an. Während die Massenimpfung in Deutschland am kommenden 26. Oktober beginnen soll, ist der Zulassungsentscheid von Swissmedic weiter ausstehend. Man sei auf der Zielgeraden, hiess es beim Heilmittelinstitut auf Anfrage.

Das BAG hat auf Ende Oktober eine Medienkonferenz angesagt. (reuters)

Die Massenimpfung gegen Schweinegrippe in Deutschland wird am 26. Oktober starten. Dann werde schrittweise mit der Durchimpfung begonnen, sagte der Staatssekretär im Gesundheitsministerium, Klaus Theo Schröder. Alle drei in Deutschland zugelassenen Impfstoffe seien geprüft und verträglich.

 

Impfstart kaum vor Anfang November

 

In der Schweiz ist nach wie vor unklar, wann mit der Impfung begonnen werden kann. War einst von Mitte oder Ende Oktober die Rede, könnte sich der Termin verzögern, wie es beim Bundesamt für Gesundheit (BAG) auf Anfrage hiess. Es handle sich um ein laufendes Verfahren, sagte BAG-Sprecherin Katrin Holenstein. «Der Start wird kaum vor Anfang November erfolgen», so Holenstein. Die Sprecherin verwies auf die Zuständigkeit der Zulassungsbehörde Swissmedic, welche zurzeit die beiden Impfstoffe prüft.

 

«Der Start wird kaum vor Anfang November erfolgen.»

Katrin Holenstein, BAG-Sprecherin

 

Beim BAG rechnet man mit einem Entscheid in den nächsten zwei Wochen. Sobald die Zulassungsstelle entschieden habe, könne der Impfstoff fertig umgepackt und an die Kantone verteilt werden. «Wenn der Entscheid gefallen ist, sollte es nicht mehr lange dauern», sagte Holenstein. Die Kantone seien bereit. Sie geht davon aus, «dass der Zeitrahmen für die Impfung der Risikogruppen in der Schweiz ausreichen wird».

 

Auf der Zielgerade der Zulassung

 

Gemäss den Empfehlungen der Eidgenössischen Kommission für Impffragen sollen das Gesundheitspersonal und Risikopersonen wie etwa Schwangere oder Personen mit chronischen Herz- und Lungenerkrankungen prioritär geimpft werden. Die Kosten der Impfungen werden von Bund, Kantonen und Krankenversicherungen gemeinsam übernommen.

 

Bei Swissmedic hiess es, man sei auf der Zielgeraden zur Zulassung. Hans-Beat Jenny, Leiter Bereich Bewilligungen und Stellvertretender Direktor sagte, es werde Ende Oktober eine Medienkonferenz des BAG geben, bei der die Impfung vorgestellt werde. «Bis zu diesem Zeitpunkt wird die Impfung voraussichtlich zugelassen sein», sagte Jenny.

 

Andere Impfstoffe in der Schweiz

 

Weshalb sich das Verfahren in der Schweiz verzögert, konnte Jenny nicht sagen, «da es sich um ein laufendes Verfahren handelt». Bereits früher hatte das Heilmittelinstitut aber darauf hingewiesen, dass sich die beiden in der Schweiz zur Zulassung angemeldeten Impfstoffe von denen im Ausland unterscheiden. So handle es sich um Kombinationen zwischen einem die Wirkung verstärkenden Zusatzstoff (Adjuvans) sowie dem eigentlichen Antigen gegen das Virus.

 

Die Unterschiede könnten namentlich Auswirkungen auf die Qualität und die Sicherheit des Impfstoffes - insbesondere die Verträglichkeit - haben. Aus diesem Grund könne nur beschränkt auf ausländische Entscheide zurückgegriffen werden.

(SF.tv)

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Kommentare: 1

  • #1

    jenny (Donnerstag, 15 Oktober 2009 11:09)

    zuerst der ganze stress, dann kommt die impfung doch nicht. sowieso, wenn sich nicht mal ärtzte impfen wollen, wieso sollte ich mich dann impfen?!?

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